Mein Lieblingsfitzel Haskell. Der Ausdruck ist eine Funktion, die eine Zeichenkette als Argument erwartet und eine andere zurückliefert, die jedes Zeichen durch 158 minus originalen Zeichenwert ersetzt. Angewandt auf "oo~W909,=*9:~8529r~:/~0/*~9:5*~58~%/)~2/(9~%/),~'/,3", damit der
Klartext nicht im Quellcode steht.
Das in Java zu schreiben ist kein Fest. Und nicht annähernd so kurz. Und vor allem bekommt man das Idiom nicht hin. Was hier passiert, ist nämlich, daß man eine Funktion '(chr.(158-).ord)' schreibt, die man mit map auf jedes Zeichen des Argumentstrings losläßt, und aus den Resultaten wird ein neuer String gebaut und als Resultat zurückgegeben. (Das geht hier so elegant, weil Strings in Haskell einfach Listen von Zeichen sind, und map arbeitet generisch auf Listen.) In Java eine Methode schreiben, die irgendeine Funktion derart auf Listen anwendet und dann die Funktion selbst zu definieren, artet einfach nur in Arbeit aus.
Dann wird jedes Fragment einzeln verständlicher, aber man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Dienstag, 17. November 2009
Sonntag, 15. November 2009
Fonic-Erfahrungen
Naja, inzwischen habe ich das Ding eine Weile, und bereue es nicht. Erstmal, nachdem ich grundsätzlich immer per ssh-Portforwarding auf einen vertrauenswürdigen Proxy surfe, ist mir die ganze neulich wieder hochgekochte Bilderstürmer- und Deep-Packet-Inspection-Geschichte der Mobilprovider egal.
Ansonsten: Da ist eine Java-Einwahl-etc-pp-Software dabei, die direkt aus dem Hades der GUI-Richtlinien stammt. Sie versorgt den Stick mit der PIN, man kann Konstostand abfragen und modifizieren, SMS schicken und empfangen, und natürlich sich einwählen. Auf dem Mac ist das immer damit verbunden, daß das OS fragt, ob man ein neu gefundenes Netzwerkgerät konfigurieren möchte (nein, will man nicht). Das Icon sieht arg hochskaliert aus, und die Applikation fragt nach einem Cmd-Q immer (egal, ob verbunden oder nicht), ob man das wirklich will. Das könnte man alles besser machen. Viel besser.
Aber: Es funktioniert jedenfalls. Nur wenn man sich bewegt, gibt es etwas erratisch Verbindungsabbrüche, und ich habe keine Ahnung, wo man den Timeout dafür hochdrehen könnte. (Mein olles K600i unter Linux segelt problemlos durch minutenlange Funklöcher, und danach geht es einfach weiter.)
Ansonsten: Da ist eine Java-Einwahl-etc-pp-Software dabei, die direkt aus dem Hades der GUI-Richtlinien stammt. Sie versorgt den Stick mit der PIN, man kann Konstostand abfragen und modifizieren, SMS schicken und empfangen, und natürlich sich einwählen. Auf dem Mac ist das immer damit verbunden, daß das OS fragt, ob man ein neu gefundenes Netzwerkgerät konfigurieren möchte (nein, will man nicht). Das Icon sieht arg hochskaliert aus, und die Applikation fragt nach einem Cmd-Q immer (egal, ob verbunden oder nicht), ob man das wirklich will. Das könnte man alles besser machen. Viel besser.
Aber: Es funktioniert jedenfalls. Nur wenn man sich bewegt, gibt es etwas erratisch Verbindungsabbrüche, und ich habe keine Ahnung, wo man den Timeout dafür hochdrehen könnte. (Mein olles K600i unter Linux segelt problemlos durch minutenlange Funklöcher, und danach geht es einfach weiter.)
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fonic umts
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Dumme Fehler
Nachdem der Bilder-Hostname nach zwei Wochen immer noch nicht richtig aufgelöst wurde, dämmerte mir, daß doch was falsch sein muß. Und irgendwann fiel mir auf, daß
Und dabei echauffiere ich mich über die Leute, die nicht die richtigen Kommentarzeichen für das jeweilige Dateiformat hinbekommen...
# ch A 1.2.3.4nicht ganz den richtigen Effekt hat. Hint:
; ch A 1.2.3.4Ich weiß zwar nicht, was bind aus ersterem macht, aber offensichtlich nicht das Erwartete.
Und dabei echauffiere ich mich über die Leute, die nicht die richtigen Kommentarzeichen für das jeweilige Dateiformat hinbekommen...
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dns bind
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Bildersturm
Der Hoster, bei dem ich den Vserver unter ch.iocl.org betreibe, mußte wohl etwas plötzlich auf neue Adressen umnummerieren. Nicht genug Vorwarnzeit, die TTL im Nameserver bei mir runterzusetzen. Die neue Adresse ist eingetragen, aber es wird wohl noch dauern, bis die Bilder hier im Blog wieder überall zu sehen sind.
Freitag, 18. September 2009
Mein Gott, es spricht!
MacBook. Benimmt sich plötzlich seltsam, mit einem schwarzen Rahmen um ziemlich wahlfreie (und manchmal nicht mehr aktuelle) Fensterteile. Merkwürdig. Außerdem sind die Sonderfunktionen (Helligkeit etc.) plötzlich nur mit 'fn' erreichbar, und umgekehrt. Die halbe Lösung: Nachdem ich die Lautstärke hochdrehte, laberte die Kiste vor sich hin. TextSpeech oder wie das heißt. Noch 'ne Weile später war klar, daß das mit Cmd-F5 eingeschaltet wird; arg dicht am anderen Cmd-F5, mit dem man gitk einen Refresh verordnet. Hrmpf. Was das Ding nicht alles kann...
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macos
Mittwoch, 9. September 2009
Zahnarzt...
...überstanden... War auch nicht viel zu fürchten, aber mein Körper weiß das immer noch nicht. Anyway, interessant eigentlich: Immer noch ein papiernes Terminbuch, aber Röntgengerät mit elektrischem Sensor statt Film und direktem Transfer in das Behandlungszimmer. Blöderweise nicht vorher geguckt, wie das Ding aussah, was ich in den Mund bekommen hatte. Sah aber nicht wie was CCD-artiges aus.
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technik
Mittwoch, 24. Juni 2009
Expreßgepäck
Letztens waren wir nach Lanzarote, zweckmäßigerweise mit dem Flugzeug. Und da die Erfahrung zeigt, daß mein Koffer nicht mehr der einzige rote ist, dachte ich im letzten Moment an etwas Personalisierung. Zwei weiße Aufkleber gefunden und an die Stirnseiten damit. Waren zwar individuell, aber einfallslos, also habe ich noch je ein Hackerlogo draufgemalt, spiegelverkehrt zur 'offiziellen' Version, wie ich gerade merke.
Das Putzige war nun, daß mein Koffer in Lanzarote so ungefähr als erster auf dem Gepäckband auftauchte, während die beiden zusammen damit aufgegebenen im späten Mittelfeld lagen.
Leider hat schon der Rückflug die Hypothese, das Logo sei ein geheimes Symbol mit einer ähnlichen Funktion wie die Prioritaire-Banderolen der Business-Klasse, weitgehend geschreddert. Aber vielleicht kann man die Idee ja etablieren. :-)
Das Putzige war nun, daß mein Koffer in Lanzarote so ungefähr als erster auf dem Gepäckband auftauchte, während die beiden zusammen damit aufgegebenen im späten Mittelfeld lagen.
Leider hat schon der Rückflug die Hypothese, das Logo sei ein geheimes Symbol mit einer ähnlichen Funktion wie die Prioritaire-Banderolen der Business-Klasse, weitgehend geschreddert. Aber vielleicht kann man die Idee ja etablieren. :-)
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